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Milben sind kleine Tierchen, die mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sind. Je nach Milbenart können sie teilweise sehr schwere Erkrankungen hervorrufen. Wichtig ist an diesem Punkt jedoch zu erwähnen, dass es viele unterschiedliche Arten von Milben gibt. In diesem Ratgeber möchten wir uns der gefürchteten Räudemilbe widmen. Wir vermitteln Ihnen in den nachfolgenden Zeilen zahlreiche Informationen, sodass der Befall durch Räudemilben schnell der Vergangenheit angehört.

 

Was sind Räudemilben?

Vorab sollten Sie natürlich wissen, was Räudemilben überhaupt sind. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Milbengattung, die scherwiegende Erkrankungen verursacht. Überwiegend betroffen sind sämtliche Säugetiere. Grundsätzlich sollte natürlich erwähnt werden, dass die Räudemilben in mehrere Kategorien unterteilt werden können. Mittlerweile wurden bereits zahlreiche Räudearten festgestellt. Hierzu zählen auch die Ohr-, Ratten- und Mausräude sowie die Kopfräude der Katze. Des Weiteren sprechen Ärzte und Spezialisten von unterschiedlichen Infektionsarten. Einige Säugetiere stecken sich beispielsweise mit der Saug- oder Krätzemilbe an. Hierbei handelt es sich um die klassische Räude Erkrankung.

 

Wen befallen Räudemilben?

Im Prinzip sind fast alle Säugetiere betroffen, denn die Schädlinge befallen zahlreiche Arten dieser Gattung. Hunde äußern einen Räudemilbenbefall durch extrem starken und auffälligen Haarausfall. Ebenso häufig kommt es dazu, dass sich Hunde aufgrund des extremen Juckreizes wund kratzen. Auch Katzen werden immer wieder von den unerwünschten Parasiten befallen. Knabbert die Katze häufig an bestimmten Hautstellen, so ist dies ein deutliches Indiz für einen Befall durch Räudemilben.

Räudemilben beim Pferd können besonders gefährlich sein, denn die daraus folgende Erkrankung kann im schlimmsten Fall tödlich enden. Hingegen dazu leiden Kaninchen häufig an Ohrenschmerzen. Sind Hamster von der Räude betroffen, so sprechen Spezialisten häufig von der sogenannten Demodikose. Leiden Meerschweinchen an der gefährlichen Erkrankung, so kommt hier der Fachbegriff „Sarkoptesräude“ zum Vorschein. Die Tiere leiden besonders oft an unerträglichem Juckreiz. Zumeist sind die Lippen und der Nasenrücken bei den Nagetieren betroffen.

Auch Landwirte fürchten die Räudemilben, denn auch Schafe können von den Parasiten befallen werden. Schlimmstenfalls verlieren die Tiere ihre gesamte Wolle aufgrund der Räude Erkrankung.

 

Achtung: Leider handelt es sich bei der Räude um eine hochansteckende Infektionskrankheit, daher wurde diese auch schon vermehrt bei Menschen diagnostiziert. Bedauerlicherweise kann die Räude innerhalb kürzester Zeit von Tier auf Mensch übertragen werden.

 

Was sind die typischen Symptome bei Räudemilben?

Befallene Hunde legen recht häufig ein aggressives und unzufriedenes Verhalten an den Tag. In einigen Fällen konnten Tierärzte auch einen deutlichen Gewichtsverlust feststellen. Die betroffenen Hautstellen sind zumeist dunkel verfärbt, sodass diese direkt ins Auge fallen. Katzen leiden bei einem Befall durch Räudemilben an einem enormen Fellverlust. In Folge dessen entstehen innerhalb kurzer Zeit gelbe Verkrustungen. Auch Pferde sind von einem starken Haarausfall betroffen. Zudem verursacht die Räude bei ihnen schmerzhafte und entzündete Pusteln. Hinzukommt eine enorme Gewichtsabnahme. Bei der Kaninchenräude sind die Symptome überwiegend an den Ohren zu erkennen. Sie produzieren eine große Menge an Ohrenschmalz, bilden Krümel und knicken ab. Wie alle anderen Säugetiere, sind auch die Hamster bei einem Befall durch einen starken Fellverlust gekennzeichnet. Betroffene Stellen sind deutlich gerötet und gereizt. Die Meerschweinchenräude verursacht neben dem typischen Haarausfall auch unerträglichen Juckreiz. Befallene Hautpartien verdicken sich extrem. Zu guter Letzt kommen wir zur Schafsräude. Auch sie äußert sich durch starken Juckreiz.

Ist der Mensch von dieser Parasitengattung befallen, so entstehen auf der Haut schmerzende Quaddeln und Pusteln.

 

Effektive Mittel gegen Räudemilben

Die Behandlung kann auf Basis unterschiedlicher Milbenmittel stattfinden. Alle Mittel haben ein und dieselbe Aufgabe – die lästigen Räudemilben abzutöten. Neben speziellen Medikamenten, gibt es auch hilfreiche Nahrungsmittel sowie effektive Milbenshampoos. All diese Behandlungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass der Räudemilbenbefall schnell ein Ende hat.

 

Räudemilben beim Hund behandeln

Räudemilben beim Pferd behandeln

3 wertvolle Tipps um Räudemilben vorzubeugen

Wir möchten Ihnen nun drei hilfreiche Tipps an die Hand geben, um einem Milbenbefall frühzeitig vorbeugen zu können.

 

  1. Achten Sie auf eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung. Die gesamte Kost sollte mit gesunden Spurenelementen und Mineralstoffen angereichert sein.
  2. Haustierbesitzer sollten auf eine regelmäßige Stall- und Käfigpflege achten. Auch Gegenstände der Tiere müssen regelmäßig gesäubert werden.
  3. Eine gute Hygiene im eignen Haushalt ist das A und O. Die absolute Sauberkeit zählt daher zu den besten Vorbeugemaßnahmen.

 

Unser Fazit zu den lästigen Parasiten

Natürlich sind die Räudemilben besonders lästig und gefürchtet, da sie die unangenehme Infektionskrankheit „Räude“ verursachen. Die Erkrankung fügt den Betroffenen ein übles Leiden zu, jedoch ist sie dank hilfreicher Milbenmittel nicht unheilbar. Sie kann sogar recht gut behandelt werden. Sämtliche Räudemilben werden durch die Anwendung spezieller Mittel schnell, effektiv und vor allem dauerhaft abgetötet. Wer sich im Anschluss an unsere Vorbeugemaßnahmen hält, kann davon ausgehen, dass die gefürchtete Räude nicht erneut auftritt.