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Gefährliche Milben

Eine Nahaufnahme einer Milbe

Milben – die artenreichste Gruppe der Spinnentiere

Milben sind eine Unterart der Spinnentiere und gehören mit circa 50000 bekannten Arten in 546 Familien zu der artenreichste Gruppe. Beim Menschen sind ein Auslöser für allergische Reaktionen, sowie für Asthma und Krätze. Dies wird mit dem Fachbegriff Acariose bezeichnet. Gefährlich für Mensch und Tier sind allerdings nur wenige der Milbenarten. Die am meisten vorkommenden Milbenarten sind die Hausstaubmilbe, sowie die Grabmilbe (auch Krätze genannt) und die Haarbalgmilbe, die im folgenden näher beschrieben werden.

 

 

Hausstaubmilben

Bekannte Milbenarten, wie die Hausstaubmilbe können beim Menschen Erkrankungen auslösen. Die bis zu einem halben Millimeter große Milbe nistet sich ein und ernährt sich von Pilzen, die auf den menschlichen Hautschuppen wachsen. Reichhaltige Nahrung findet die Hausstaubmilbe zudem in Matratzen und in der Bettwäsche von Menschen und vermehrt sich dort bevorzugt. Der Kot der Hausstaubmilben löst Allergien aus, wenn dieser regelmäßiges eingeatmet wird. Im schlimmsten Fall kann Asthma entstehen.

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Grasmilben

Im Rasen versteckt sich die Grasmilbe am liebsten – bis Sie zu Ihrem Wirt gelangt

Ebenfalls Grasmilben können Krankheiten beim Menschen auslosen. Die Grabmilbe legt ihre Eier in der menschlichen Haut ab und löst dadurch einen schweren Juckreiz aus.

Die Hautkrankheit Krätze wird durch die Larven der Grabmilbe hervorgerufen. Aus diesem Grund haben die Milben den Namen Krätzmilbe. Grasmilben sitzen vor allem in trockenen Grasflächen und warten dort auf den Grashalmpitzen auf den Menschen. Der Biss der Grasmilbe wird in der Regel oft erst am nächsten Tag bemerkt.

 

Haarbalgmilben

Die harmlosen Haarbalgmilben siedeln sich in den menschlichen Haarfollikeln, bevorzugt im Gesicht an und ernähren sich von Fett und Bakterien. Die Parasiten können bei massenhaften Vermehrung Hautkrankheiten wie Akne oder Rosazea verursachen.

 

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Milben beim Menschen vermeiden

Es ist wichtig immer eine saubere Wohnung zu haben

Um einem Milbenbefall zu vermeiden, sollten Ihre Wohnung hygienisch rein sein. Es wird empfohlen, die Zimmer regelmäßig gut durchzulüften und eine Feuchtigkeit zu vermeiden.

Darüber hinaus sollten Sie das Bett, die Matratze und Polstermöbel in regelmäßigen Abständen absaugen. Des Weiteren sollten Sie die Bettwäsche häufig wechseln.

 

Milben bei Tieren

Vor allem die Grasmilbe befällt Hunde und Katzen bevorzugt. Die Ansteckung erfolgt dabei über Kontakt zu anderen Vierbeinern. In seltenen Fällen besteht eine Ansteckungsgefahr durch wilde Tiere. Die Milben können auch in der Umgebung einige Tage am Leben bleiben und ein Tier anstecken. Gehen Grabmilben auf den Menschen über, wird dies als Trugräude bezeichnet. Auf dem Menschen können sich die Parasiten allerdings nicht weitervermehren und sterben ab.

Dafür erzeugen die Grasmilben bei Mensch und Tier einen extrem starken Juckreiz, der in der Hitze und auch Nachts zunimmt. Bei Hunden macht sich der Juckreiz in der Regel an den Ohren bemerkbar, sowie an den Gliedmaßen und am Bauch. Katzen leiden unter juckenden Stellen an Ohren und am Kopf. Erste Anzeichen nach einer Ansteckung sind Bläschen und Pusteln auf der Haut. Durch eine allergische Reaktion entsteht eine Kruste, die Haut entzündet sich und verdickt. Hat ein Tier ein geschwächtes Immunsystem, wird der Milbenbefall begünstigt und die Erkrankung verschlechtert sich.

 

Diagnose von einem Milbenbefall beim Tier

Hunde sind ebenfalls auch desöfteren von Milben betroffen

Diagnostiziert werden die Parasiten mittels einem Hautgeschabels, bei dem der Tierarzt eine kleine Stelle der obersten Hautschicht mit einem Skalpell abschabt und mit dem Mikroskop untersucht. Oftmals reichen wenige Milben aus, um einen starken allergisch auslösenden Juckreiz zu verursachen. Aus diesem Grund findet der Tierarzt nicht an jeder Hautstelle Milben und die Diagnose wird schwierig. Des weiteren kann eine Diagnose mittels Bluttest erfolgen, der jedoch auch nicht zu hundert Prozent zuverlässig ist. Der Bluttest zeigt erst zwei bis vier Wochen nach der Infektion ein positives Ergebnis an. Ein sicherer Hinweis für eine Milbenerkrankung liefert der Besitzer des Haustieres. Leidet dieser unter einem Juckreiz an Armen und Bauch, ist dies oftmals die beste Diagnose.

 

Ohrmilben bei Tieren

Ohrmilben kommen sehr oft bei jungen Katzen vor, können aber auch Krankheiten bei ältere Katzen oderHunden verursachen. Typischfür einen Befall ist der starke Juckreiz in den Ohren und ein vermehrt auftretendes dunkles Ohrenschmalz. Die Ohrmilben können eine Ohrentzündung hervorrufen. Der Tierarzt kann die Ohrmilben mittels Otoskops erkennen.

Um diese Milbenart zu behandeln, stehen dem Tierbesitzer diverse Shampoos, Sprays, Spot-Ons oder auch Injektionen zur Verfügung. Wichtig ist, dass Sie Ihr Tier ausreichend lange mit den entsprechendem Mittel behandeln, da in der Regel nicht alle Milben sofort sterben. Reinigen Sie die Umgebung gründlich gereinigt und besprühen Sie alles mit einem Insektizid, um einer erneuten Infektion vorzubeugen. Verabreichen Sie Ihrem Tier juckreizstillende Mittel, um die Symptome zu lindern.

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Milben beim Pferd

Die Räudemilbe bereitet den Pferden ab und zu Schwierigkeiten

Räudemilben bereiten den Pferden Schwierigkeiten. Die Sarcoptes-Milbe befällt den Pferdekopf, danach den Hals des Tiers und auch den Widerrist und siedelt sich schließlich am gesamten Körper an. Ebenfalls die Psoroptes-Milbe setzt sich im Mähnen- und Schweifbereich fest und breitet sich über den Rumpf aus. Beide Milbenarten erzeugen einen extrem starken Juckreiz, der das Pferd zum Scheuern bringt. Dabeibesteht die Gefahr, dass Keime in die geschädigte Pferdehaut gelangen und sich der Allgemeinzustand des Tieres deutlich verschlechtert. Deutschlandweit sind diese Milbenarten sehr selten zu finden.

 

Die Chorioptes-Milbe hingegen ist in Deutschland weit verbreitet und verursacht vor allem bei Kaltblütern und robusten Rassen mit Fesselbehang eine Fußräude. Diese beschränkt sich auf den unteren Abschnitt der Hintergliedmaßen und hat schorfige und stinkende Beläge als negative Folge zu verzeichnen. Die unruhigen Pferde stampfen fest mit den Beinen und nagen an sich selbst herum. Ist Ihr Pferd von diesem Milbenbefall betroffen, müssen Sie das Tier wiederholten Waschungen mit milbentötenden Mitteln unterziehen. Ebenfalls eine Desinfektion der Umgebung ist angebracht. Zuvor verwendete Bürsten, sowie Putzzeug dürfen Sie nicht mehr verwenden und müssen dieses vernichten.

 

Milben bei Kleintieren

Auch die Kleintiere sind oft betroffen

Vor allem Meerschweinchen haben oftmals einen Befall mit Räudemilben. Jedes Tier reagiert mit einer anderen Intensität an Juckreiz. Tiere mit einem geschwächtem Immunsystem spüren einen stärkeren Juckreiz. Der Milbenbefall erzeugt beim Meerschweinchen eine krustige und haarlose, sowie infizierte Hautstelle. Die Milbenerkrankung schwächt die Tiere, sie magern ab und können sterben. Selbst, wenn nur ein Tier befallen ist, müssen Sie alle anderen Meerschweinchen ebenfalls mitbehandeln. Ebenfalls andere Kleintiere wie zum Beispiel Zwergkaninchen, Hamster, Ratten und Mäuse können an Sarcoptes-Milben erkranken. Kaninchen erkranken oft durch Ohrmilben und kratzen sich vermehrt an den Ohren und schütteln den Kopf. Die Diagnose stellt der Tierarzt anhand der Knötchen und der borkigen Beläge, die sich an der Ohreninnenseite des Tieres befinden. Ohrinfektionen beeinflussen den Allgemeinzustand des Tieres negativ und eine Schiefhaltung des Kopfes und Koordinationsstörungen sind möglich.

 

Milben an Pflanzen

Ein Weinblatt mit Milbenbefall

Ein Weinblatt mit Milbenbefall

Ein Milbenbefall an Pflanzen richtet sichtbare Schäden an.In der Regel befallen zwei Gruppen von Milben die Pflanzen, die Spinnmilben und die Gallmilben. Die 0,5 bis ein Militär kleinen Spinnmilben haben acht Beine und weben die Triebe der Pflanzen mit Gespinnsten ein, um sich vor Räubern zu schützen. Die Efeuspinnmilbe hingegen saugt einzelne Zellen der Blätter des Efeus aus. Diese geschädigten Blätter erblassen und bekommen eine silbrig weiße Farbe. Eine 0,1 bis 0,2 Millimeter winzigen Gallmilben haben einen wurmförmigen Körper und besitzen vier Beine. Der Speichel von Gallmilben erzeugt Wucherungen im Gewebe der Pflanzen. Die Folge ist, dass sich Gallen, Pocken oder filzigen Beläge auf den Blättern der Pflanzen bilden. Ebenfalls eine Deformation von Knospen ist möglich. Gallmilben verursachen Wucherungen an den Pflanzen, in denen sie leben.

 

Bekämpfung der Milben in den Pflanzen

Gallmilben beeinträchtigen die Pflanzen üblicherweise nicht und Sie müssen nur selten dagegen etwas tun.Spinnmilben allerdings saugen stark an den Pflanzen und richten schwere Schäden an den Blättern an, bis die Pflanzen absterben. Vor allem bei trockenem und warmen Klima vermehren sich die Spinnmilben sehr rasch. Im Winter bereiten sie den Zierpflanzen Probleme. Den Milbenbefall können Sie durch wiederholtes Abbrausen reduzieren. Bereiten die Milben Ihrem Gemüse Schwierigkeiten, kämpfen Sie chemisch mit Akariziden dagegen an.

 

Erste Gegenmaßnahmen bei Milben an Pflanzen

Ein wunderschönes Weinblatt ohne Ungezieferbefall

Sind Ihre Pflanzen eindeutig von Milben befallen, sollten Sie die Pflanzen mit einem möglichst harten Wasserstrahl abduschen. Dabei sollten Sie den Strahl von unten her auf die Unterseite der Blätter richten, um den größten Teil der Milben wegzuschwemmen.

Um die Schädlinge zu beseitigen, können Sie die Pflanze von oben bis unten mit einer Mischung aus dreißig Milliliter Schmierseife und dreißig Milliliter Spiritus auf einen Liter Wasser gegeben, einsprühen. Anschließend sprühen Sie die betroffenen Pflanzen mit einem Spritzmittel ein.

 

 

 

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Milbenbisse beim Menschen

Die vielen Milbenarten unterschieden sich in der Größe und in der Gefahr der Ansteckung. In der Regel leben die Milben im Boden. Einige Milbenarten leben auch auf den Menschen, wie zum Beispiel in den Haarwurzeln oder in den Wimpern. Diese Parasiten können Krankheiten verursachen. Hausstaubmilben zum Beispiel können Hausstauballergien und im schlimmsten Fall Asthma auslösen. Grabmilben verursachen Krätze. Der Biss einiger Milbenarten ruft gefährliche Krankheiten wie beispielsweise Fleckfieber hervor. Ebenfalls eine virale Hirnhautentzündung, sowie die gefährliche Borreliose und weitere Krankheiten übertragen sich durch Milben. Vor allem die Bisse der Grasmilbe jucken sehr stark. Die meisten Milbenbisse sind nicht schlimm und bleiben unentdeckt, bis ein Mensch allergisch reagiert.

 

Sind Milben gefährlich?

Die meisten Milbenarten sind für den Menschen nicht gefährlich. Allerdings kann der Milbenkot diverse Allergien auslösen. Viele Krankheiten, wie zum Beispiel die unangenehme Krätze ist nicht lebensgefährlich, ist jedoch langwierig und schwer loszubekommen.Übertragen Milbenarten jedoch Fleckfieber, eine Hirnhautentzündung oder Borreliose, ist dies sehr gefährlich. Die meisten Bisse durch Hausstaubmilben und Grasmilben benötigen keine ärztliche Behandlung.

 

Milben erkennen und behandeln

Milben - nicht angenehm für den Menschen

Milbenstiche und Milbenbisse tun nicht gut!

Milben erkennen Sie als kleine schwarze, rote oder weiße krabbelnde Punkte auf der Haut. Nehmen Sie eine Lupe zur Hand, um diese besser zu erkennen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder mit Ihrem betroffenen Tier an den Tierarzt. Erkennen Sie Milbenbisse auf ihrer haut, tragen Sie als erste Massnahme eine Salbe gegen Insektenstiche auf. Um gegen Hausstaubmilben vorzugehen, sollten Sie Schonbezüge für das Bett kaufen und auch ein spezieller Matratzenschoner ist empfehlenswert. Anstelle von Teppichen sind zudem Holzfußböden die bessere Wahl. Wichtig ist, dass Sie in jedem Fall auch die Eier der Parasiten bekämpfen, um einen Neubefall der Milben zu verhindern.

 

Chemische Mittel gegen Milben

Chemische Mittel gegen Milben haben starke Nebenwirkungen. Aus diesem Grund sollten Sie diese ausschließlich zur äußerlichen Anwendung verwenden. Ein Silikonöl zum Beispiel legt sich über die Oberfläche des Körpers und erstickt die Schädlinge in der Haut.

Zudem hilft Hitze beim Kampf gegen die Milben. Kochfeste Bettwäsche ist empfehlenswert.

 

Fünf typische Symptome einer Milbenallergie

Ein Befall von Milben löst beim Menschen eine Hausstauballergie aus, welche die

oberen und unteren Atemwege in Mitleidenschaft zieht. Hier folgen die fünf typischen Symptome einer Hausstauballergie, die durch Milben verursacht ist.

 

1) Schnupfen ähnliche Anzeichen

Ein häufiges Symptom ist der Schnupfen bei einer Milbenallergie!

Ein typisches Anzeichen für eine Milbenallergie sind die Symptome, die einer Erkältung ähneln. Die Nase kann verstopft sein oder läuft ständig. Ebenfalls Niesanfälle können auftreten. Die Beschwerden merken Sie vermehrt morgens und nachts, wie auch im Herbst und Winter. Dies liegt daran, dass Sie in der Regel nachts in Ihrer Matratze mit den Milben konfrontiert sind. Im Winter verteilt die trockene Heizungsluft zudem die Allergene noch besonders stark.

 

2) Beschwerden in den Augen

Eine Milbenallergie aüßert sich zudem mit tränenden und juckenden Augen. Ebenfalls gerötete Augen deuten auf Milben hin.

 

3) Asthma ähnliche Anzeichen

Vor allem dann, wenn die Allergie sehr stark ausgeprägt ist, treten Anzeichen wie Atemnot auf. Besonders bei oder nach körperlicher Anstrengung sind Asthma ähnliche Symptome zu bemerken. Kinder leiden sehr schwer darunter.

 

4) Die unteren Atemwege sind betroffen

Bei schweren Fällen einer Milbenallergie machen die unteren Atemwege Probleme.

Atemnot, sowie Husten oder Atemgeräusche, die sich durch rasseln oder Pfeifen bemerkbar machen, sind typische Symptome.

 

5) Permanente Beschwerden

Leiden Sie über einen längeren Zeitraum unter einer Milbenallergie entstehen

permanente und chronische Symptome. Diese sind ständig vorhanden.

Dazu gehören zum Beispiel eine chronisch verstopfte Nase, sowie ein Reizhusten und im schlimmsten Fall auch Asthma. Vor allem chronisches Asthma zählt zu den Dauerbeschwerden der Milbenallergie.

 

Die unsichtbaren Krabbeltiere

Mit dem Auge nicht zu erkennen – die Milbe

Die harmlosen unsichtbaren Hausstaubmilben beißen und stechen nicht. Dafür hinterlassen sie überall ihren Kot, und erschweren Allergikern das Leben. Die Milben haben eine Lebensdauer von wenigen Monaten und hinterlassen während dieser Zeit in Betten, Teppichen,Vorhängen und Sofas, das 200-fache ihres Gewichts an Kot. Haben Sie keine Allergie bemerken Sie die unsichtbaren Krabbeltiere nicht einmal. Reagieren Sie allerdings allergisch auf Hausstaubmilben, fängt Ihre Nase zu laufen an und die Augen jucken. Hausstaubmilben finden Sie bevorzugt dort, wo auch die Menschen viel mit verbringen, wie zum Beispiel im Bett. Die Nahrung der Milben sind die menschlichen Hautschuppen. In nur einem einzigen Gramm Staub leben bis zu 10000 Milben.

Vor allem im Winter in der Heizperiode ist für Allergiker eine schwere Zeit, da zusätzlich zum Milbenkot auch noch die Allergene aus dem Körperinneren der Krabbeltierchen Probleme schaffen.

 

Hausmittel bei Krätze

Möchten Sie einen durch Milben ausgelösten Hautausschlag nicht medikamentös behandeln, gilt als erste Regel; Kratzen Sie niemals! Kratzen verstärkt den Juckreiz und durch die Verletzungen der Haut entstehen neue Türen für zusätzliche Erreger. Weitere Maßnahmen gegen den Hautausschlag bestehen in einem täglichen Wechseln der Kleidung. Getragene Kleidung müssen Sie jedem Tag reinigen, wie auch benutzte Bettwäsche. Ausschließlich dann beseitigen Sie die darin enthaltenen Milben. Reiben Sie die mit Ausschlag betroffenen Hautstellen mit Teebaumöl oder Lavendelöl ein. Beide Öle lindern den Juckreiz und haben eine antibakterielle und anti parasitäre Wirkung.

Ebenfalls ein tägliches Vollbad ist in der Lage die Anzahl der Milben zu reduzieren. Achten Sie dabei unbedingt auf ein direktes Waschen der benutzten Handtücher. Haben Sie Kinder, die von einem durch Milben verursachten Hautausschlag betroffen sind, reinigen Sie unbedingt das benutzte Spielzeug, sowie die Kuscheltiere. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie Essig auf die befallene Hautstelle auftragen.um die Milben abzutöten. Auch kalte und feuchte Umschläge lindern den Juckreiz.

 

Homöopathie bei Hautausschlag durch Milben

Einen durch Milben hervorgerufenen Hautausschlag können Sie auch mit homöopathischen Mitteln behandeln. Nehmen Sie ein heißes Vollbad und reiben Sie die betroffenen Hautpartien anschließend mit einer Salbe aus Perubalsam und Fett oder alternativ mit Lysol und Olivenöl ein. Wiederholen Sie diesen Vorgang an drei Abenden. Schließen die Prozedur mit einem zweiten heißen Vollbad ab. Um den Juckreiz zu lindern, reiben Sie die befallenen Stellen mit Sulfur VI ein. Sie können auch Essigwasser oder Lanolin zum Einreiben verwenden.

 

Hilfreiche Tipps zur Vorbeugung gegen Milben

Sie sollten um Milben vorzubeugen jeden Tag mehrmals zehn Minuten Stoßlüften und einen Luftreiniger oder Ventilator verwenden. Achten Sie darauf, dass die Innentemperatur 18–20 Grad Celsius beträgt. Ist die Temperatur höher, vermehren sich die Milben sehr rasch. Entfernen Sie überflüssige Staubfänger und waschen Sie Kuscheltiere regelmäßig bei heißen 60 Grad Celsius in der Waschmaschine. Alternativ können Sie die Kuscheltiere für einige Stunden bei Minus achtzehn Grad Celsius tiefkühlen und danach absaugen.

Sind Sie allergisch überlassen Sie das regelmäßige Staubsaugen und Staubwischen einer nicht allergischen Person, wenn Sie nicht zu Hause sind. Um gegen Milben vorzubeugen hilft es zudem vorhandene Teppiche und Teppichböden mit einer rotierenden Bürste abzusaugen. Haben Sie die Möglichkeit, setzen Sie beim Saugen ein HEPA-Filtersystem ein. Achten Sie zudem darauf, dass Sie eine Bettwäsche, sowie Decken und Kissen haben, die Sie bei 95 Grad Celsius in der Waschmaschine kochen können. Eine regelmäßige Reinigung versteht sich von selbst. Verzichten Sie auf Daunendecken, da sich Milben darin sehr wohlfühlen und einen guten Nährboden haben. Die Luft unter der Matratze muss zirkulieren können. Aus diesem Grund empfiehlt sich die Verwendung eines Lattenrosts.

Zu guter Letzt, erhalten Sie bei uns spezielle Encasings, also milbendichte Bettbezüge und spezielle Hüllen für Matratzen,um Milben vorzubeugen.

 

Fazit zu Milben

Selbst, wenn Ihre Wohnung hygienisch rein ist, lassen sich Milben nicht immer vermeiden. Sie oder andere Personen oder Haustiere können Milben auch einschleppten. Die meisten Milben sind für Nicht-Allergiker harmlos. Gehören Sie zur Gruppe der Allergiker beachten Sie die vielen nützlichen Tipps, die in diesem Artikel beschrieben sind und informieren Sie sich zusätzlich in Broschüren, im Internet, sowie beim Arzt oder in der Apotheke. Sind Sie Besitzer eines Haustieres oder mehrerer Nutztiere, werden Sie öfters mit Milben konfrontiert sein und müssen dagegen etwas unternehmen. Bei diesem Fall, stehen wir Ihnen immer als Ratgeber zur Verfügung.