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Milbenbefall bei Pflanzen – auch für den Gärtner eine Gefahr

Ein Indiz für eine Gefährdung des Menschen durch Milben können stark juckende Hautstellen, die von einem Milbenbiss betroffen sind sein. Es gibt verschiedene Milbenstämme, die parasitär leben und auch den Menschen als Nahrungsquelle ansehen. Die Milben lauern allerdings nicht nur klassisch im hohen Gras des Gartens, sondern auch im Haus auf ihre Opfer. Ob die Hausstaubmilbe im Bett oder die Holzmilbe im Gras – die Spinnentierbisse sind ähnlich lästig wie Mückenstiche, können aber viele verschiedene Krankheiten und Symptome auslösen. Für den Menschen bedeutet dies, den Milben gezielt den Kampf anzusagen.

Milben auf den Pflanzen – woran erkennt der Gärtner den Befall?

An Pflanzen werden deutliche Schäden durch einen Milbenbefall sichtbar. In der Regel werden Pflanzen nur von den zwei Milbenarten Gallmilben und Spinnmilben befallen. Die kleinen Spinnmilben haben acht Beine und werden gerade einmal 0,5 bis 1,0 Militär groß. Um die Pflanzentriebe weben die Spinnmilben Gespinnste, um sich damit vor Freßfeinden zu schützen. Die winzigen Gallmilben, die lediglich 0,1 bis 0.2 Millimeter messen, besitzen hingegen nur vier Beine am wurmförmigen Körper. An den Pflanzen erzeugt der Speichel der Gallmilbe Gewebswucherungen, die Pocken, Gallen oder filzige Beläge auf den Blättern der Pflanze hinterlassen.

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Rettung der Pflanzen und Schutz der menschlichen und tierischen Hausbewohner

Zwar beeinträchtigen Gallmilben die Pflanzen nicht wirklich, da sie aber beim Menschen durchaus Allergien auslösen können, sollte der Befall nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei Spinnmilben kommt hinzu, dass an den Blättern der befallenen Pflanze schwere Schäden hervorgerufen werden, die die Pflanze zum Absterben bringen können. Spinnmilben vermehren sich außerdem bei warmem, trockenem Klima relativ rasch. Im Winter bereiten die Milben häufig den Zierpflanzen im Haus Probleme und scheuen sich nicht auch die Menschen als Nahrungsquelle zu betrachten. Zwar lässt sich dem Milbenbefall teilweise mit wiederholtem Abbrausen der Pflanzen entgegenwirken, in den meisten Fällen jedoch hilft nur der Griff zu einem chemischen Anti-Milben-Mittel.

Auswirkungen von Milbenbissen auf den Menschen

Milben sind wie Zecken Auslöser und Überträger von Krankheiten und Allergien. Aufgrund ihrer Winzigkeit fallen Milben zunächst einmal nicht auf. Erst, wenn die Milbe zugebissen hat, zeigen Schmerzen und Juckreiz ihre Gegenwart an. Dabei machen Milben kaum Unterschiede zwischen Pflanzen, Menschen und Tieren. Zudem sind Milben weit verbreitet. Kein Wunder, denn weltweit gibt es rund 50.000 verschiedene Arten dieser Gliederfüßer. Wirklich gefährlich werden für Menschen allerdings nur einige Arten der Spinnentiere. Insbesondere Hausstaub-, Krätze-, Spinn- und Gallmilbe rufen beim Menschen erhebliche Komplikationen hervor. Unter anderem können neben allergischen Reaktionen auch Krankheiten wie Fleckfieber, Krätze, Tularämie, Borreliose und Rickettsipocken übertragen werden. Um so wichtiger ist es sich mit entsprechenden Präparaten dem Kampf gegen Milben frühzeitig zu stellen.

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Lebensraum der Milben – wo liegen die Gefahrenorte?

Die Lebensweise der verschiedenen Milben-Arten ist so vielfältig wie der natürliche Lebensraum derselben. Viele Arten tangieren den Menschen nicht, da sie im Boden leben und zur Humusbildung beitragen. Spinnentiere, die parasitär leben hingegen, sind in der Regel auf ihrem Wirt zuhause. Einige Arten bleiben ihr Leben lang einem Wirt treu, andere wechseln ihren Wirt jedoch auch öfter. Sie können durch Körperkontakt übertragen werden, lassen sich auf ihr Opfer fallen oder lauern im hohen Gras und dichtem Gebüsch auf ein neues Opfer. Besonders drastisch gehen Grabmilben vor. Diese Milbenart begnügt sich nicht mit der Besiedlung der oberen Hautschicht des Opfers, sondern legt Bohrgänge an, die tief in die Haut führen. 

Dadurch wird ein starker Juckreiz ausgelöst und es kann zu der gefürchteten Hautkrankheit Krätze, welche hoch ansteckend ist und umgehende Behandlung erfordert, kommen. Doch nicht nur der Garten beherbergt Milben. Manche Arten wie die Hausstaubmilbe sind regelrechte Kulturfolger, die sich gerne beim Menschen daheim einnisten. Das Klima des Bettes lieben die Hausstaubmilben besonders, denn in der Bettwäsche und der Matratze finden diese Spinnentiere ein reichhaltiges Angebot an Nahrung. Der Kot der Hausstaubmilbe ist ein Auslöser für die gefürchtete Allergie gegen Hausstaubmilben und kann Asthma auslösen. Auch intensive Bekämpfung kann die Population der Hausstaubmilbe meist nicht komplett ausrotten. Um gesundheitliche Belastungen auf ein Minimum zu senken, muss dieser Milbenart also kontinuierlich der Kampf angesagt werden.

Die häufigste Plage für den Gärtner – Spinnmilben

Spinnmilben treten besonders häufig auf und werden meist erst sehr spät vom Gärtner erkannt. Schließlich sind die Spinnentiere gerade einmal so groß wie ein Stecknadelkopf und mit bloßem Auge kaum zu entdecken. Da die Spinnmilbe sich an den Nährstoffen der Pflanze gütlich tut, sind in der Folge Mangelerscheinungen bei der Pflanze erkennbar. Die Spinnmilbe sticht, um an die Nährstoffe zu gelangen, feine Löcher in die Blätter der befallenen Pflanze. Wenn eine Pflanze über einen längeren Zeitraum von der Spinnmilbe befallen ist, werden die Blätter und damit die Nährstoffleitungen so stark beschädigt, dass die Pflanze letztendlich abstirbt. Bevorzugt setzen sich die birnenförmigen, gelbgrün, braun oder rötlich gefärbten Spinnmilben unter den Blättern fest und bewegen sich kaum fort, so dass sie noch schwieriger auszumachen sind. Der Befall wird an der Pflanze dann sichtbar, wenn sich die Blätter mit Punkten überziehen, sich gelb bis braun verfärben und schließlich abfallen.

Bei einem langfristigen Befall sind auffällige, weiße Gewebeschichten auf den Blättern zu sehen. Nun heißt es schnell handeln, um die Pflanze zu retten und Gefahren für den Menschen abzuwenden. Zunächst sollten in jedem Fall befallene Blätter und Äste umgehend entfernt werden. Bei einem starken Befall hilft in der Regel nur ein spezielles Bekämpfungsmittel, um der Spinnmilbe den Garaus zu machen. Gegen chemische Mittel zeigt sich die Spinnmilbe nämlich wenig resistent. Da die Eier der Spinnmilbe am Abend ausschlüpfen, sollte eine Behandlung ebenfalls in den Abendstunden erfolgen. Da diese Spinnentiere es gerne warm und trocken haben, ist ein Abspritzen der Pflanze in jedem Fall sinnvoll. Spinnmilben sind eine sehr effektive Art, die sich relativ schnell ausbreitet, so dass schnelles Handeln angesagt ist.

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Gallmilben – mit diesen Gliederfüßern muss man rechnen

Gallmilben gehören ebenfalls zu den saftsaugenden Schädlingen im Garten, die auf der Pflanze optisch unschöne Hinterlassenschaften hinterlassen. Da die Gallmilbe ebenfalls Allergien auslösen kann, ist eine Bekämpfung sinnvoll, auch wenn die Pflanze den Befall in der Regel gut überstehen kann. Häufig finden sich die kleinen Plagegeister auf Laubbäumen wie Birke, Ahorn, Erle, Linde und Hainbuche, auf Sträuchern wie Ginster, Hartriegel und Vogelbeere und auf Obstbäumen und -sträuchern wie Brombeere, Birne, Apfel, Traube, Haselnuss, Pflaume und Johannisbeere. Da beim Obst mit geringeren Ernten zu rechnen ist, greifen die meisten Gärtner zu Spritzmitteln, um die Gallmilben los zu werden. Die meisten Präparate basieren auf pflanzlichen Ölen und müssen gründlich von allen Seiten auf die Pflanze gesprüht werden.

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Sicherheit geht vor – Milbenbefall immer sofort bekämpfen

Wer einen Milbenbefall feststellt, sollte sich nicht lange fragen, ob die jeweilige Milbenart eventuell für den Menschen unschädlich ist. In den meisten Fällen sind die Spinnentiere Allergieauslöser und sollten insbesondere von Kindern und Tieren ferngehalten werden. Deshalb sollte besser einmal zu viel als einmal zu wenig zum Anti-Milben-Produkt gegriffen werden. Schließlich geht die Gesundheit der Hausbewohner und Gartenfreunde in jedem Fall vor. Wer sich vor Allergien, Juckreiz und Co. schützen möchte, sollte vorbeugen und den Milben keinen Lebensraum bereiten. Gegen Hausstaubmilben ist zwar kaum ein Kraut gewachsen, doch Hygiene und Sauberkeit mögen diese Plagegeister gar nicht. Zudem sollten Zimmerpflanzen regelmäßig auf Milbenbefall untersucht werden. Und wer gerne und viel Zeit im Garten verbringt, sollte besonders vorsichtig sein. Denn schnell hat der Gärtner ein paar Milben im Gepäck, die später im Haus ihr Unwesen treiben können.

 

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